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6 Kurse für dich und dein Baby

  • Lesedauer:9 min Lesezeit

Du hast dich gerade erst in die Welt der Elternschaft begeben und willst dein Baby und seine Entwicklung von Anfang an fördern? Wir haben 6 Kurse für dich und dein Kind zusammengestellt, die dir helfen werden, den Überblick zu behalten! Babykurse sind perfekt für alle Eltern, die mehr über die Bedürfnisse und das Potential ihres Babys erfahren möchten. Also, worauf wartest du noch?

Inhaltsverzeichnis

Warum kann ein Babykurs sinnvoll sein?

Gemeinsam mit den anderen Babys steht euer Nachwuchs bei einem der vielen Babykurse im Mittelpunkt des Geschehens. Babys sind wahrhaftige Entdecker und besonders abseits von den bekannten Umgebungen eures Zuhauses kann sich diese Eigenschaft voll entfalten. Von sozialen Begegnungen mit anderen Babys, über gemeinsames Spiel und Spaß, bis hin zu geführten Übungen, bieten Babykurse ein ganzes Reportoire, um die Entwicklung und vor allem das Selbstvertrauen deines Babys zu fördern. Dabei lernen die Kinder so viel! Sportliche Einheiten für Motorik und Mut oder musikalische Einlagen für Fein- und Taktgefühl sind nur eine der wenigen Möglichkeiten die Sinne und Fähigkeiten deines Babys zu erkunden.

Auch du kommst bei einem der vielen Babykurse natürlich nicht zu kurz, denn nicht nur dein Baby, sondern auch du kannst dich bei einem Babykurs weiterentwickeln. Das Meistern von neuen Herausforderungen und das Austesten von Grenzen bestärkt deinen alltäglichen Umgang mit deinem Kind. Außerdem besteht viel Raum für Kommunikation, Liebe und Zuwendung für dich und dein Kind. Zu guter Letzt lernst du selbstverständlich auch andere Eltern kennen, mit denen du dich über die aufregende Lebensphase austauschen kannst. Hier entstehen oftmals langjährige Freundschaften – für dich und deinen Nachwuchs. Entdecke jetzt 6 Kurse mit Babys!

Ein Kleinkind versucht über das Kindergitter vor der Treppezu kelttern.

Tipp

Für alle folgenden Kurse gilt: Kümmere dich am besten schon in deiner Schwangerschaft oder spätestens kurz nach deiner Geburt um einen Platz in einem der Babykurse deiner Wahl. Denn viele Eltern sind an der frühkindlichen Förderung ihres Babys interessiert und gerade in Pandemie-Zeiten ist die Teilnehmer:innen-Anzahl begrenzt und heiß begehrt.

6 Kurse mit Babys

Babyschwimmen

Babyschwimmen ist eine schöne Möglichkeit, um die Motorik deines Babys zu fördern und das Gefühl der Schwerelosigkeit zu vermitteln. Es ist erstaunlich, wie sich Babys im Wasser verhalten und mit ihren instinktiven Bewegungen schon die ersten Ansätze einer Schwimmbewegung beherrschen und schon so viel lernen. Die natürlichen Bewegungsabläufe entfalten sich besonders im Wasser und das Babyschwimmen bieten einen sanften Einstieg, diese Bewegungen zu erfahren.

Es ist auch eine großartige Form der körperlichen Aktivität für euch beide und eine weitere Gelegenheit mit deinem Kind in Kontakt zu kommen. Das Gefühl der Geborgenheit, wie zuvor im Mutterleib, ist ein besonders großes Highlight, sowie die natürlichen Bewegungsabläufe. Aber auch für größere Kinder ist das Programm und die Bewegung im Wasser eine wichtige Aktivität. Egal ob Baby oder Kleinkind, das Babyschwimmen ist ein wichtiger Grundstein für die Wassergewöhnung und um sicheres Schwimmen zu erlernen.

Erfahre hier mehr zum Babyschwimmen (Quelle: *1).

Eine Mutter mit ihrem Baby beim Babyschwimmen.

Tipp

Schwimmen ist bereits für dich in deiner Schwangerschaft eine Sportart, die problemlos und gelenkschonend ausgeübt werden kann!

Weite Infos zu Kursen in der Schwangerschaft findest du hier.

Babymassage

Eine Babymassage ist eine weitere Gelegenheit, die Bindung zu deinem Baby zu stärken. Durch die Massage kannst du deinem Baby helfen, die Muskeln zu entspannen und die Durchblutung anzuregen. Ein weiterer positiver Aspekt, der die erste Zeit mit deinem Nachwuchs deutlich vereinfachen kann, ist die Vorbeugung oder Linderung von Verspannungen, Koliken oder Bauchschmerzen.

In diesem Kurs lernst du die Grundlagen der Babymassage und hast die Möglichkeit, diese Erfahrung mit anderen Müttern und Vätern zu teilen. Es gibt verschiedene Techniken, die bei einer Babymassage angewendet werden können. So unterschiedlich diese sind, so individuell können die kleinen Babys auf die unterschiedlichen Techniken reagieren. Falls dein Baby unruhig wird oder Anzeichen von Unwohlsein zeigt, sollte die Massage gestoppt werden. Wichtig ist es, sich Zeit zu nehmen und behutsam vorzugehen.

Erfahre hier mehr zur Babymassage (Quelle: *2).

Nahaufnahme einer Babyhand in der Hand des Vaters

PEKiP

Weitere Kurse mit Babys sind PEKiP-Kurse. Sie helfen dir, die motorischen Fähigkeiten deines Babys zu entwickeln. Der Begriff PEKiP ist eine Abkürzung für das Prager Eltern-Kind-Programm für die Frühförderung deines Babys. Der Kurs wird häufig von Hebammen geleitet und dauert in der Regel 10 Wochen.

In diesem Kurs lernst du, wie du dein Baby in den ersten Lebensmonaten fördern kannst. Durch gezielte Bewegungen und Übungen kannst du die Fähigkeiten deines Babys unterstützen und ihm helfen, seine Umwelt besser wahrzunehmen. In den ersten Wochen und Monaten ist es besonders wichtig, dass das Baby viel Bewegung bekommt, damit es sich gut entwickeln kann. Daher ist der PEKiP-Kurs ideal für dich und dein Baby.

Erfahre hier mehr zu PEKiP (Quelle: *3).

Ein Kleinkind vor einer Schüssel mit ungekochten Nudeln, spielend mit einem Becher in der Hand.

Krabbelgruppe und Still-Café

Weitere Anlaufstellen sind Krabbelgruppen oder Stillcafés. Hier können sich Babys und ihre Mütter in einer geschützten Umgebung kennenlernen und soziale Kompetenzen entwickeln. Wie der Name schon sagt, wird hier sehr viel gekrabbelt bzw. sich über das Stillen ausgetauscht. Zum Teil sind in Stillcafés sogar ausgebildete Stillberaterinnen anwesend und du kannst Fragen zu Stillproblemen, dem Abstillen oder Ähnliches stellen. Aber auch Neugeborene oder bereits laufende Kinder sind hier natürlich willkommen. Fakt ist: Für alle gibt es hier Tolles zu beobachten oder zu entdecken. In der Regel gibt es neben ein paar kleinen Ritualen viel Freiraum eigene Ideen oder Initiativen einzubringen.

Die Gruppen bieten auch eine großartige Gelegenheit, Tipps von anderen Müttern zu bekommen und Unterstützung zu finden. Auch dein Kind lernt sehr viel im Umgang mit anderen Kindern. Interessant kann natürlich auch die Entwicklung anderer Kinder sein. Doch Vorsicht vor vorschnellen Rückschlüssen! Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und falls wirklich Sorge besteht, am besten eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt konsultieren.

Oftmals gibt es in jedem Ort oder Stadtteil eine Krabbelgruppe. Dies ist somit die optimale Gelegenheit soziale Kontakte für dich und dein Baby im direkten Umfeld zu knüpfen.

Erfahre hier mehr zur Krabbelgruppe (Quelle: *4) und zum Stillcafé (Quelle: *5).

Zwei Kinder spielend auf dem Boden in der Krabbelgruppe

Musikalische Früherziehung

Musikalische Früherziehung ist ein großartiger Weg, um dein Baby zu stimulieren und seine motorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Durch das Singen und Tanzen mit deinem Baby kannst du ihm helfen, sich auf die Welt um ihn herum zu konzentrieren und seine Kreativität zu entfalten. Probiere am besten gleich aus, ob so ein Kurs etwas für dein Baby ist. Mit Singen und Tanzen über Streicheln und Kitzeln, bis hin zu spielerischen Kombinationen von Bewegung und Geräuschen kann hierbei der Kreativität freien Lauf gelassen werden.

Es geht hierbei darum loszulassen, die Sinne für verschiedenste Tonlagen und Bewegungen zu schärfen und natürlich die Bindung mit viel Augenkontakt und Mimik zu stärken. Je nach Alter von deinem Baby kann das Kleine auf dem Arm getragen werden oder mit Klatschen und Tanzen direkt miteinbezogen werden. Auch hier gilt es sich Zeit zu nehmen und auch mal zu entspannen. Eltern und Kind können auch einfach den Moment nutzen, um die Musik zu genießen.

Erfahre hier mehr zur musikalischen Früherziehung (Quelle: *6).

Eine Mutter, die ihrem Kleinkind Gitarre vorspielt sitzend auf dem Bett.

Erste-Hilfe-Kurs mit Babys

Dieser Kurs wird zwar nicht direkt für dich und dein Baby angeboten, sondern eher für euch als Eltern, ist aber dennoch super wichtig und sollte daher in dieser Auflistung nicht fehlen. Falls ihr einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys in der Schwangerschaft noch nicht gemacht habt, kann dieser in den ersten Lebenswochen und Monaten äußerst wichtig werden und im Notfall sogar Leben retten. Es ist daher zu empfehlen, dass ihr euch als Eltern auf Notfallsituationen mit eurem Baby vorbereitet und wisst wie zu reagieren ist. Ein solcher Erste-Hilfe-Kurs kann euch dabei helfen (Quelle: *7).

Der richtige Kurs für dich und dein Baby

Dein Baby ist erst einige Wochen alt und du fragst dich, welcher Kurs der richtige für euch beide ist? Nun, es gibt einige Faktoren, die du berücksichtigen solltest, bevor du dich für einen bestimmten Kurs entscheidest. Zuerst einmal kannst du dir überlegen was zu dir und deinem Baby am besten passt und einen perfekten Ausgleich für euren Alltag bietet.

Soll der Umgang mit deinem Baby oder euer beides Selbstbewusstsein gestärkt werden? Oder möchtest du vor allem lernen, wie du mit deinem Baby umgehen und kommunizieren kannst? Welche Sinne sollen gefördert werden? Tasten, sehen, hören oder doch noch mehr? Probiere verschiedenes bereits zu Hause aus und achte auf die Reaktion deines Babys. Denn am Ende soll es für alle passen, die Entwicklung fördern und vor allem Spaß machen.

Die meisten Babykurse sind selbst zu bezahlen und ihr solltet euch überlegen, wie viel Budget ihr für die Förderung eures Babys ausgeben wollt. Manche Kurse kosten auch etwas mehr Geld und die Teilnahme sollte daher wohlüberlegt sein. Zum Glück gibt es heutzutage auch viele Möglichkeiten online zu lernen, sodass du nicht unbedingt viel Geld ausgeben musst. Einzelne Methoden können natürlich auch zu Hause geübt werden. Allerdings steht fest, dass ein professionell angeleiteter Kurs in Anwesenheit von anderen Babys und Eltern einen großen Mehrwert bietet und dein Kind viel erlernen kann.

Fazit

Erkundige dich bereits in deiner Schwangerschaft, welche Kurse es in deiner Nähe gibt. Informiere dich bei Bekannten oder anderen Eltern, ob sie einen Kurs kennen oder sogar empfehlen können. In der Regel werden diese Kurse von gut ausgebildeten, erfahrenen Personen oder sogar Hebammen geleitet. Trotzdem lohnt es sich immer ein bisschen genauer zu recherchieren. Wenn du dir unsicher bist, welcher Kurs am besten passt, kann ein Rat von deiner Hebamme auch weiterhelfen.

Egal für welchen der Babykurse ihr euch entscheidet, ob Babymassage, Babyschwimmen, PEKiP oder ihr einfach zur Krabbelgruppe geht – die Entwicklung eures Kindes wird immer profitieren und auch ihr als Eltern habt Entlastung, Austausch und eine wertvolle Zeit miteinander.

Weitere Infos zum Hebammenmangel gibt es hier:

https://www.unsere-hebammen.de

Bitte meldet dem Verband, wenn ihr trotz aller Bemühen keine Hebamme gefunden habt:

https://www.unsere-hebammen.de/aktionen/unterversorgung-melden/

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